Nicht dümmer sein als Ochs und Esel! Die Botschaft der Tiere an der Krippe

31.12.2018   

Dr. theol. Meik Gerhards, Privatdozent für Altes Testament, habilitiert in Rostock, derzeit an der Universität Köln tätig, hat eine starke Kritik an der Kolumne „Wussten schon die Propheten von Jesu Geburt“ von Eduard Kopp in „Chrismon plus 12.2018“ geschrieben.

Dr. Gerhards ist kein Mitglied in unserem Netzwerk; aber er trägt eine Kritik vor, die wir teilen. Wir danken Dr. Gerhards, dass er uns seinen Aufsatz zur Veröffentlichung angeboten hat. Er schrieb uns: „Eines meiner Interessengebiete ist die biblische Hermeneutik und in diesem Kontext die Frage der christlichen Auslegung des Alten Testaments. Mir ist sehr daran gelegen, dass die einseitige historische Kritik – die ich als solche allerdings nicht ablehne – überwunden wird und die Einheit und Autorität der Heiligen Schrift wieder zur Geltung gebracht wird.“  U.P.

Hier den Artikel von Dr. Gerhards lesen:

Darstellung der Geburt Christi auf dem sog. „Stilicho-Sarkophag“ in der Basilica di Sant’ Ambrogio in
Mailand.1 Die Darstellung wird auf etwa 390 n. Chr. datiert. Sie zeigt das Kind in der Krippe umgeben von
Ochs (links) und Esel (rechts). Ochs und Esel waren dem Künstler offenbar wichtiger als Maria und Joseph,
Hirten und Könige.
Photo: G. Dall’Orto; Quelle: wikipedia.